GF-H Newsletter Nr. 7/2026
Personen gruppe Junger Menschen, sitzen und stehen zusammen, im Hintergund sind Bäume zu sehen

Liebe Leser*innen,

in dieser Ausgabe lesen Sie:

  • Übergabe der Petition: 101.322 Unterschriften für den Erhalt der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H)
  • GF-H in den Medien: Kampf für Bildungsgerechtigkeit
  • GF-H im Bundestag: Antrag fordert Fortführung des Programms
  • BAföG-Reform geplant: Was sich für Studierende ändern könnte
  • Vom Studium in den Beruf: Welche Sprachen gefragt sind
  • Kommunale Integration: Ankommen ermöglichen, Zusammenhalt stärken
  • Wie häufig wird ein Schutzstatus widerrufen?
  • Dobrindt will mehr Syrern den Schutzstatus aberkennen
  • Drei Fragen an GF-H-Bildungsberaterin Irmhild Ventker

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihre GF-H-Bildungsberatung

Übergabe der Petition: 101.322 Unterschriften für den Erhalt des GF-H

Petitionsübergabe

101.322 Unterschriften für den Erhalt der Bildungsberatung GF-H übergaben Unterstützer*innen an Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen am 7. Oktober 2026 in Berlin.

Die Unterzeichner*innen fordern den Erhalt des Programms, dessen Fortführung aufgrund von Streichungsabsichten im BMBFSFJ gefährdet ist.


GF-H in Medien: Kampf für Bildungsgerechtigkeit

Die taz berichtet über die geplante Streichung der Bildungsberatung GF-H und den tausendfachen Protest dagegen.


GF-H im Bundestag: Antrag fordert Fortführung des Programms

Der Erhalt der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule ist erneut Thema im Bundestag. Die Fraktion Die Linke fordert, die geplante Einstellung des Programms zurückzunehmen und die Förderung dauerhaft zu sichern.


BAföG-Reform geplant: Was sich für Studierende ändern könnte

Die Bundesregierung will die Ausbildungsförderung weiterentwickeln. Welche Änderungen bei Bedarfssätzen, Wohnkostenpauschale und Freibeträgen vorgesehen sind und wann sie greifen könnten, zeigt der Überblick zur geplanten BAföG-Reform.


Vom Studium in den Beruf: Welche Sprachen gefragt sind

Welche Sprachkenntnisse verbessern die Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt? Eine Auswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zeigt: Für Akademiker*innen sind vor allem Deutsch und Englisch gefragt. In vielen Stellenanzeigen werden beide Sprachen gemeinsam vorausgesetzt. Weitere Fremdsprachen spielen dagegen meist eine untergeordnete Rolle.

Der interaktive DatenCHECK „Sprachkenntnisse in Jobprofilen“ zeigt, welche Sprachanforderungen je nach Studienfach, Beruf und Region bestehen. Er bietet internationalen Studierenden eine hilfreiche Orientierung für den Einstieg ins Berufsleben.


Friedrich-Ebert-Stiftung: Ankommen ermöglichen, Zusammenhalt stärken

Wie kann kommunale Integrationspolitik nachhaltig gelingen? Birgit Zoerner zeigt am Beispiel Dortmunds, warum es dafür eine ressortübergreifende Strategie, verlässliche Strukturen und eine bedarfsgerechte Beratung aus einer Hand braucht. Ihr Beitrag macht deutlich: Wer Integration von Anfang an ermöglicht, stärkt nicht nur individuelle Perspektiven, sondern auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


Mediendienst Intergration: Wie häufig wird ein Schutzstatus widerrufen?

Das BAMF überprüft regelmäßig, ob die Voraussetzungen für den Schutz von Geflüchteten weiterhin erfüllt sind. Die aktuellen Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Widerrufsquote im Jahr 2026. Der Mediendienst Integration erläutert die Hintergründe, ordnet die Entwicklung im Vergleich zu den Vorjahren ein und erklärt, was ein Widerruf oder eine Rücknahme des Schutzstatus für die Betroffenen bedeutet.


Der Spiegel: Dobrindt will mehr Syrern den Schutzstatus aberkennen

Die Bundesregierung will erreichen, dass mehr Syrer und Syrerinnen Deutschland verlassen. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt kündigte an, die Aberkennung des Schutzstatus auszuweiten. Im Fokus stehen insbesondere alleinreisende junge Männer, die Sozialleistungen beziehen. Welche Pläne die Bundesregierung verfolgt und wie freiwillige Rückkehr und Abschiebungen verstärkt werden sollen, lesen Sie im SPIEGEL-Artikel.


Drei Fragen an GF-H-Bildungsberaterin Irmhild Ventker

Die Arbeit der Bildungsberatung GF-H wirkt nicht nur bei den einzelnen Ratsuchenden selbst, sondern hat auch positive Auswirkungen auf deren soziales Umfeld. 

Irmhild Ventker ist GF-H-Bildungsberaterin in Aachen. Sie erklärt, dass nicht nur die GF-H-Ratsuchenden von der Beratung profitieren, sondern auch ihre Familien und Freund*innen. 


Die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule (GF-H) ist ein aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördertes Programm mit 21 festen und mehr als 100 mobilen Beratungsstellen. Die Bildungsberater*innen beraten und unterstützen junge Zugewanderte bei der Vorbereitung, Aufnahme und/oder Fortsetzung einer akademischen Laufbahn. Die Kernthemen der Bildungsberatung GF-H können Sie hier nachlesen.

Neben der studienvorbereitenden und hochschulorientierten Beratung bietet die Bildungsberatung GF-H für bestimmte Personengruppen auch eine finanzielle Förderung nach den Richtlinien Garantiefonds Hochschule an. Nähere Informationen zur Förderung erhalten Sie hier.

Die Anmeldung zur Studienberatung erfolgt online über folgenden Link: 

Gruppenselfie von GF-H Ratsuchenden draußen. Im Hintergrund sind Bäume und ein Gebäude abgebildet.
Gruppe von GF-H Sprachkursteilnehmenden im Klassenzimmer im Deutschunterricht. Die Teilnehmenden sitzen in an Tischen, lächeln und haben Unterrichtsmaterial vor sich liegen.

Haben Sie Fragen?

Für Fragen und weitere Informationen stehen wir zur Verfügung.

Um über aktuelle Themen und Positionen des Garantiefonds Hochschule informiert zu bleiben folgen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen:


Mit besten Grüßen

Irina Fafenrot

Koordinierungsstelle Garantiefonds Hochschulbereich (GF-H) | Car‌l-M‌ost‌ert‌s-P‌lat‌z 1 | 404‌77 Düs‌sel‌dor‌f | Telefon +49‌ (0‌) 2‌11 ‌944‌852‌9
E-Mail bildungsberatung@bagkjs.de | Internet bildungsberatung-gfh.de | Impressum | Datenschutz

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