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Kristina Valuyskaya
Kristina Valuyskaya
Kristina Valuyskaya

Bildungsberatung hilft den Leuten, sich im neuen Leben nicht zu verlieren und einen richtigen Weg zu wählen

Im November 2010 bin ich zusammen mit meiner Mutter als Spätaussiedlerin aus Russland nach Deutschland gekommen. Mein Vater ist leider noch in Russland geblieben, weil er den Sprachtest StartDeutsch 1 nicht bestanden hat.

Ich bin 23 Jahre alt und habe in Russland ein Studium an dem Südlichen Management Institut im Fach Linguistik (Sprachwissenschaft) absolviert. Mein Diplom (Linguistin) wird hier in Deutschland leider nicht anerkannt.

Während meines Studiums in Russland habe ich die deutsche Sprache gelernt, und mit diesen Kenntnissen bin ich nach Deutschland gekommen. Das heißt, ich habe StartDeutsch 1 bestanden. Nach der Prüfung meiner Deutschkenntnisse bei der Bildungsberatung GF Hochschule, hier in Hannover, wurde entschieden, dass ich einen Deutschkurs beim IBH in Hamburg machen kann.

Mein Bildungsberater in Hannover hat mich in die Förderung aufgenommen. Er hat mir die Informationen über das Stipendium und den Sprachkurs beim IBH in Hamburg gegeben, denn ich brauchte nur die zweite Kursstufe (3 Monate) dort besuchen.

Nach dem Sprachkurs hat mich Herr Heimberg über Möglichkeiten der Weiterbildung informiert und ich habe mich für das Studium in der Fachrichtung Psychologie beworben. Ich wollte schon immer Psychologie studieren und jetzt war die Möglichkeit, diesen Wunsch zu erfüllen.

Während des Sprachkurses habe ich auch mit Frau Wiehe (Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule in Hamburg) über die Weiterbildungsmöglichkeiten gesprochen. Zusammen haben wir alle meine Fragen geklärt und die für die Studienbewerbung notwendigen Informationen gesammelt.

Wegen der Bewertung meines Diploms und der zu erwartenden Nichtanerkennung hat Herr Heimberg mehrmals mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gesprochen. Die Antwort des MWK war so wichtig, denn von ihr hängt es ab, ob ich ein Stipendium nach dem BAföG erhalten konnte.

Mit Hilfe der Bildungsberatung habe ich mich auf die notwendigen Gespräche mit den Professoren wegen Anerkennung von Studienleistungen aus Russland vorbereitet. Also, die Frage der Anerkennung meines Diploms hätte ich ohne Hilfe der Bildungsberatung GF H niemals lösen können.

Als dieses Problem schon geklärt war, musste ich noch den Antrag auf BAföG stellen. Dabei hat mir Herr Heimberg wieder und herzlich geholfen. Ich brauchte das Antwortschreiben des Ministeriums und eine Einkommensbescheinigung meines Vaters, die ich nicht schnell einreichen konnte, weil er in Russland war. Aber gemeinsam mit dem Bildungsberater habe ich einen Antrag auf BAföG erstmals ohne diesen Nachweis gestellt, um die Zeit nicht zu verlieren.

Nach der erfolgreichen Bewerbung habe ich einen Platz an der Technischen Universität Dresden bekommen. Es gab aber noch Probleme wegen eines Wohnplatzes im Studentenwohnheim und ständig brauchte ich Hilfe, da ich alles von Hannover aus erledigen musste. Und nach dem ersten Semester bekam ich endlich auch BAföG.

Mein Vater, wie habe ich schon geschrieben, wohnt bis jetzt noch in Russland und kann nicht kommen, weil er die deutsche Sprache nicht ausreichend kann und keine Möglichkeit hat, in unserem kleinen Dorf in Russland irgendwelche Kurse zu finden und die Sprache zu lernen. Dafür hat er leider auch keine Zeit, weil er den ganzen Tag arbeiten muss. Mit dem Problem können wir bis jetzt noch nichts klären, weil es kein Gesetz gibt, das zulässt, dass unser Vater nach Deutschland kommen kann, um mit uns wieder zusammen zu wohnen.

Darüber haben wir (ich und meine Mutter) wieder mit Herrn Heimberg gesprochen und haben dann selbst Briefe an die Ausländerbeauftragte in Niedersachsen geschrieben. Leider ist es nach Meinung der Behörden zumutbar, dass eine Familie bis zu drei Jahre getrennt lebt und es hat sich bis heute nichts getan.

Die Informationen, die ich in der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule bekommen habe, sind für mich sehr wichtig gewesen. Als ich nach Deutschland kam, wusste ich selbst überhaupt nichts über die Weiterbildungsmöglichkeiten, Sprachkursauswahl, Diplomanerkennung, meinen späteren Beruf und BAföG und hätte ohne Hilfe der Bildungsberatung niemals so gut, schnell und richtig das alles schaffen können.

Jetzt studiere ich an der TU Dresden im 2.Semester und das gibt mir die Möglichkeit, mich um meine Zukunft zu kümmern, später eine wunderschöne Arbeit zu finden und mich sicher in meinem Leben zu fühlen.

Ich bin jetzt sicher, dass die Arbeit der Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule mit Zuwanderern sehr wichtig ist. Mein Fall ist dazu ein gutes Beispiel. Ich werde gern auch weiter mit der Bildungsberatung GF Hochschule mitarbeiten, weil diese Unterstützung für mich, jetzt glückliche Staatsbewohnerin von Deutschland, SEHR WICHTIG ist. Die Bildungsberatung hilft den Leuten sich im neuen Leben nicht zu verlieren und einen richtigen Weg zu wählen.

Diese Bildungsberatung fanden wir, als unsere Bekannte uns über ihren Fall erzählte und mit Herr Heimberg zu telefonieren riet.

Ich würde den jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern raten, mit der Bildungsberatung mitzuarbeiten und wünsche allen viel Erfolg, wie es in meinem Fall war.

Kristina Valuyskaya studiert Psychologie.

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